Gestalterisches Gesamtkonzept Oberdorf
Projekt im Rahmen des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum


Verfahren:

Das Projekt wurde in einem Modellverfahren zur Aufstellung einer örtlichen Konzeption im Rahmen eines lokalen Agenda 21-Verfahrens vorbereitet. Die Erstellung der Konzeption für mehrjährige Maßnahmen zur Gestaltung des Oberdorfes erfolgt durch den Arbeitskreis Oberdorf, begleitet von der Forschungsgruppe Stadt + Umwelt unter der Leitung von Prof. Dr. Schöfl, Ludwigsburg.

In einer Fragebogenaktion wurden die bürgerschaftlichen Wünsche, Bedenken und Anregungen erhoben, die die Grundlage des Gestalterischen Gesamtkonzeptes bilden.

Ein wesentlicher Teil der Konzeption besteht im Bewusstwerden städtebaulicher Zusammenhänge, in der Meinungsbildung zu öffentlichen Aufgaben, baukulturelle Ziele und unterschiedliche Formen nachhaltiger Entwicklung. 


 

Ortsbegehung des AK Oberdorf

gestalterischer Mangel

 
Schema: Verfahren zur Erarbeitung des gestalterischen Gesamtkonzeptes

Vorbereitende Aufgaben
Bürger:
  • Formierung des Arbeitskreises
  • Beantwortung der Fragebögen
Planer/Experten:
  • Erstellung des Ablaufplans
  • Bestandsanalyse und Bewertung der Ausgangslage
Diskussion im Arbeitskreis Arbeitskreis und Planer in Werkstattgesprächen:
  • Diskussion der Vorarbeiten und Formulierung der Ziele
  • Infrastruktur, Verkehr und Straßenraumgestaltung
  • Bauliche Nutzungsstruktur und Freiräume
  • Ortsbildprägende Gebäude und Ensembles
  • Maßnahmenkonzept und Prioritäten
  • Bürgerinformationsabende
  • Zwischenbericht im Gemeinderat
  • Beantragung öffentlicher Maßnahmen
  • Beantragung privater Maßnahmen
Abschließende Arbeiten an dem gestalterischen Gesamtkonzept Planer und Verwaltung:
  • Formulierung & Operationalisierung des Strukturplanes
  • Formulierung des gestalterischen Gesamtkonzeptes
  • Abstimmung mit Arbeitskreis und Gemeinderat
  • Bürgerversammlung
  • Schlussbericht

 
Maßnahmenkonzept
und Prioritäten

Der Aufbau und die Gestaltung der Straßen und Platzräume erhält erste Priorität. Erst danach gewinnen private Investitionen die notwendige Planungssicherheit, um mit den Umstrukturierungen zu beginnen.


 

gestalterischer Mangel

Ortsbegehung Paradiesgasse

 
Strukturplan

Ein informelles Gestaltungskonzept für das gesamte Oberdorf als verbindendes Steuerungselement ist ein Strukturplan. Er besteht aus einem Gestaltungsplan und funktionalen Konzepten zu Verkehr, Infrastruktur, baulicher Nutzung und Freiflächennutzung. Ergänzt wird diese physische Planung um ein Maßnahmenkonzept. Darin werden Programm, zeitliche und organisatorische Vorgaben gemeindlicher und privater Vorhaben dargestellt.

1. Schritt: Beschreibung und Bewertung der strukturellen Ausgangslage
2. Schritt: Grobkonzept, das in großen Linien Ziel und Veränderungen vorgibt
3. Schritt: Strukturplan und Maßnahmenkonzept, ergänzt um Informationen zu den Fördermöglichkeiten im Rahmend des ELR-Programms

pdf.Datei mit Gesamtkonzept Oberdorf allgemeiner Teil (Dateigröße 1,4 MB) und
pdf.Datei mit Gesamtkonzept Oberdorf Maßnahmenkatalog (Dateigröße 2,1 MB)

Durchgeführte Maßnahmen Am Wannenberg Straßenumgestaltung (pdf 1,2 MB)

Aumühle Platzgestaltung (pdf 62 KB)

Dillstraße Straßenumgestaltung (pdf 1,1 MB)

Geitzbachstraße Teil 1 Straßenumgestaltung (pdf 1,4 MB)

Geitzbachstraße Teil 2 Straßenumgestaltung (pdf 2,7 MB)

Heerstraße Straßenumgestaltung (pdf 1,1 MB)

Paradiesgasse Straßenumgestaltung (pdf 1,7 MB)

Pavillon am Bahnhof (pdf 1,6 MB)

Prachtkinzig Straßenumgestaltung (pdf 1,5 MB)

Wiesenhofstraße Straßenumgestaltung (pdf 1,7 MB)



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