Architekt Dirk Münkel erläuterte das Ergebnis der ausgeschriebenen Dachdeckerarbeiten. Sieben von 11 angeschriebenen Firmen hatten Angebote abgegeben. Die Arbeiten für den Abbau des Eternitdaches und den Aufbau des neuen Daches ( Blechdeckung) wurden vom Gemeinderat zum günstigsten Angebot von 87.558,66 DM an die Firma Angele, Emmendingen vergeben. Die Farbgebung soll sich dem neuen Schuldach angleichen, was vor Ort im Detail noch festgelegt wird.
Der Gemeinderat legt besonders Wert darauf, dass die beim Abbau des Eternitdaches zu beachtenden Sicherheitsvorschriften auch eingehalten werden.
Nach eingehender Diskussion wurde im Verlauf dieser Sitzung auch mehrheitlich entschieden, dass die Photovoltaikanlage auf diesem neuen Dach zu dem unter wirtschaftlichen Aspekten annehmbarsten Angebot der EnBW-Vertriebsgesellschaft Freiburg ausgeführt werden soll.
Zu einem Gesamtbetrag von 220.000,00 DM Eigenmitteleinsatz der Gemeinde wird die Anlage bei einer Gesamt-Spitzenleistung von ca. 16,5 kW peak Strom erzeugen.
Zuvor waren die Vor/Nachteile der vier eingeholten Angebote intensiv abgewogen worden.
Unter Befürwortung der Verwaltungsvorlage nahm der Gemeinderat zustimmend Stellung zu den Verfahren „ Im Grün/Mühle, Teilbereich Dreschschopf" (0,9 ha Größe) und „ Wiesenweg/Heuwiesen" (ca. 5 ha Größe). Eichstetten möchte am weiteren Aufstellungsverfahren beteiligt werden und fordert bezüglich des Gebietes „Wiesenweg/Heuwiesen" eine höchstmögliche Rückhaltung bzw. Verzögerung des Abflusses der anfallenden Dach- und Oberflächenwasser. Dadurch soll eine zusätzliche Hochwassergefährdung für Eichstetten am Kaiserstuhl als Unterlieger- Gemeinde vermieden werden.
Seitens der Verwaltung wurde die Lage der beiden Gebiete in unmittelbar Nähe der Breisgau-S-Bahn und der Bötzinger Haltestellen unter dem Aspekt „Anbindung an den ÖPNV" als optimal festgestellt.
Ein Bauantrag und zwei Genehmigungsgesuche für bereits veränderte Bauausführungen wurden befürwortet. Eine in der letzten Sitzung vertagte Bauvoranfrage für eine rückwärtige Bebauung wurde u.a. auch nach den Informationen von Bürgermeister Kiechle über weitere Abklärungen mit dem Kreisbaumeister weitestgehend befürwortet. Während Lage und Geschosszahl wie vorgestellt akzeptiert werden, soll lediglich die Gesamthöhe um ca. 80 cm gesenkt werden.Unter diesen Vorgaben wird das nach § 34 Baugesetzbuch geforderte „Sich Einfügen" als gegeben angesehen.
Bürgermeister Kiechle berichtete über:
Anfragen/Anregungen aus dem Gemeinderat:
Evi Graf sprach die Themen Sitzbank im Bereich unterer Altweg / Burgtalstraße, Hinweisschilder auf Weinbau/Gemüse an den Ortseingängen und Bepflanzungsmaßnahmen beim Kirchplatz an.
Manfred Breisacher stellte das Fehlen des Schwiboge-Wifeschts in einer bekannten Weinfest- Broschüre als negativ für die Werbeaktivitäten der Gemeinde fest. Ursache für das Fehlen war hier nachweislich jedoch nicht ein Versäumnis der Gemeinde, sondern ein Fehler beim Herausgeber.
Gunther Hiss lobte die schnelle Verwirklichung der neuen Bushaltestellen-Überdachungen im Mittel- und Oberdorf und regte die Einrichtung einer Grillstelle bei der neuen Blockhütte an der Schelinger Matte an. Er gab für den 8.7.01 ab 12.00 Uhr auch ein „gemütliches Beisammensein" am Turm auf der Eichelspitze bekannt.
Hinsichtlich einer Grillstelle am Waldrand sprach Margarete Schmidt aber auch Bedenken wegen eines evtl. verstärkten Befahrens des Walds an.
Themen waren „ Achtung bei Grillstelle im Wald" und auch eine kritische Aussage zum Kosten/Nutzen - Verhältnis der Überdachungen der Haltestellen.
D.Rinklin, Schriftführer