1. Verabschiedung von Frau Adelheid Rößler aus dem Gemeinderat
Bürgermeister Kiechle erinnerte zunächst daran, dass Frau Rößler aus gesundheitlichen Gründen einen Antrag auf ihr Ausscheiden gestellt hatte , welchem der Gemeinderat in der letzten Sitzung zugestimmt hatte.
Nach einem kurzen Rückblick auf die größeren Maßnahmen
in der Zeit seit der Wahl in den Gemeinderat im Jahr 1999 wie z.B. Verwirklichung
des neuen Baugebiets, Bau Dorfgraben 14, Einführung des ½ Stundentaktes
der Breisgau-S-Bahn erwähnte Herr Kiechle besonders die Verbesserung
des öffentlichen Personennahverkehrs allgemein, für welche sich
Frau Rößler stets besonders engagierte. Mit ihrer Mitwirkung
im Arbeitskreis „Verkehr“ begleitete Frau Rößler die Gemeinde
auch auf dem Weg zur Bürgerkommune. Verbunden mit einem herzlichen
Dankeschön überreichte Bürgermeister Kiechle einen Blumenstrauß
und ein Erinnerungsbild ( Stich) vom Eichstetter Rathaus .
Adelheid Rößler bedankte sich bei Herrn Kiechle und
bei Ihren Kolleginnen und Kollegen im Gremium für die vertrauensvolle
Zusammenarbeit. Die Arbeit im Gemeinderat hatte ihr auch sehr viel Freude
bereitet . Adelheid Rößler betonte, dass ihr der Entschluss
zum Ausscheiden aus dem Gemeinderat nicht leicht gefallen war.
2. Sanierung des Altbaus der Schule; Festlegung Ausbaustandart vor Ausschreibung
Nach intensiver Vorstellung des Umfangs und der zu verwendenden
Materialmöglichkeiten bei den anstehenden Sanierungen von Boden und
Decke im Altbauteil der Schule durch Bürgermeister Kiechle und Architekt
Wolfgang Frey mit anschließender umfassender Beratung legte der Gemeinderat
die Grundsätze für die Ausschreibung der Arbeiten fest. Neben
den Vorberatungen im gebildeten kleinen Bauausschuss verwies Herr Kiechle
auch auf die fachliche Beratung durch eine Lehrerin von der Gehörlosenschule
Stegen und einen Akustikfachmann.
Die Böden von 10 Klassenzimmern sollen einen neuen Linoleumbelag
erhalten, wobei die Frage der möglichen Weiterverwendung des vorhandenen
Estrichs erst nach Beseitigung des alten Bodens entschieden werden kann.
Hier bieten sich eine teilweise Verfestigung des Estrichs oder alternativ
auch ein neuer Estrich in Form eines Asphaltbelags ( gesundheitlich unbedenklich)
an. Kostenschätzung hierfür ca. 103.000,00 Euro.
Zum Einbau einer Akustikdecke soll die alte Decke demontiert
und durch eine neue Rasterdecke ersetzt werden. Die vorhandene Beleuchtung
wird wieder verwendet.
Bezüglich der Materialauswahl für die Decke wurde der
Ausschuss ermächtigt, nach weiteren Abklärungen/ fachlicher Beratung
auch zur Einhaltung der Lärm-Dämmwerte Festlegungen zu treffen.
Der Kostenaufwand ist hier aufgrund der noch offenen Fragen noch nicht
genau zu ermitteln, dürfte jedoch ohne Nebenkosten bei ca. 180.000
bis 200.000,00 Euro liegen.
Die Ausführung der Arbeiten muss in der Zeit der Sommerferien
erfolgen.
3. Antrag der Stiftung Kaiserstühler Garten auf Bezuschussung
Nach Darstellung des von der Stiftung eingereichten Antrages durch
Bürgermeister Kiechle befürwortete der Gemeinderat einstimmig
den Vorschlag zur gemeindlichen Förderung im Jahr 2002 für folgende
Themen:
a) Mitfinanzierung einer Teilzeitstelle (50 % -Anstellung eines
Züchters) ab 1.4.2002 durch die Gemeinde mit einem Betrag von
12.000,00 Euro für den Aufbau eines Erhaltungszucht- und Schaugartens
und dessen Betrieb,
b) Zuschuss über 3.000,00 Euro zur Unterstützung der
Vermarktung des erzeugten Saatgutes von den Vermehrungsbetrieben.
Nicht entsprochen wurde allerdings dem Antrag auf 1.500 €
Zuschuss für die Ausarbeitung weiterer Anträge auf Fördermöglichkeiten
und den damit zusammenhängenden Sach- und Reisekostenaufwand, da dies
als eigentliche Aufgabe der Stiftung festgestellt wurde.
4. Bauantrag
Zu einem kleineren Vorhaben (Erweiterung eines Unterstellplatzes)
in der Geitzbachstraße konnte die Zustimmung erteilt werden.
5. Bekanntgaben, Anfragen
Die Bekanntgaben von Bürgermeister Kiechle betrafen:
-vorbeugende Maikäferbekämpfungsaktion wird auch in
diesem Jahr wiederholt. Die Gemeinde beteiligt sich mit 50 % an dem Kostenaufwand
(unter 1.500 €).
-Bewilligungsbescheid für Zuschuss aus dem Entwicklungsprogramm
Ländlicher Raum für Info-Pavillon beim Bahnhof und Entwurf eines
Gestaltungskonzepts Oberdorf über insgesamt 167.000,00 Euro erfreulich,
Bürgermeister Kiechle bedankte sich nochmals beim Gemeinderat für die überraschende Würdigung und das überreichte Geschenk auf der Bürgerversammlung anlässlich seiner 20-jährigen Amtszeit als Bürgermeister (Oktober 2001).
Anfragen/Stellungnahmen aus dem Gemeinderat:
- Gunther Hiss regte anlässlich der vielen fremden Besucher
beim Radrennen vom 24.3.02 für das nächste Mal die Einbeziehung
von Weinbaubetrieben z.B. für einen Weinstand an,
- Evi Graf bedankte sich beim Gemeindebauhof für die
erfolgte Bepflanzung beim Kirchplatz und damit dem Vollzug der ersten Anregung
des Arbeitskreises „Begrünung“,
- Manfred Breisacher erkundigte sich nach den Hintergründen
eines Schreibens der Verwaltung an Kirchen und Vereine wegen Kürzung
von Texten im Nachrichtenblatt. Dieses Schreiben war aufgrund mehrmaliger
Forderungen und Hinweise des Primo-Verlages zur Einhaltung des bestehenden
Vertrages erfolgt.
-Albert Schmidt sprach ein Anliegen der Boule-Gruppe zur teilweisen
Mitbenutzung des als Parkplatz umgenutzten, früheren Dressurplatzes
bei der Reithalle an.
- Friedhelm Rinklin erinnerte an die Wiederherstellung des Teerbelages
in der Endingerstraße nach Straßenaufbrüchen für
Kanalverlegung.
- Karl Meier bat um Beseitigung von Grundablagerungen auf einem
privaten Baugrundstück in der Endingerstraße durch den Verursacher,
- Margarete Schmidt regte eine Veröffentlichung im Nachrichtenblatt
als Information zum Thema „Störche in Eichstetten / Nestvorrichtung
?“ an.
6. Anfragen der Einwohner
Themen waren die Störche, die Beeinträchtigung der
öffentlichen Kfz.- Stellplätze beim Lindenplatz durch einen abgestellten
Wohnwagen und auch Kritik an den z.T. unklaren Straßenabsperrungen
beim Radrennen und wenig vorherige Informationen hierzu.
D. Rinklin, Schriftführer