1. Umgestaltung der Wiesenhofstraße; Vorstellung der Planung
Bürgermeister Kiechle, Architekt Joachim Röder und
Ingenieur Karl Leber stellten dem Gemeinderat die erarbeiteten Ausführungsvarianten
für diese ELR-Fördermaßnahme vor. Im Detail vorgestellt
wurde dabei die auch in der bereits stattgefundenen Angrenzeranhörung
favorisierte Lösung dieser Umbaumaßnahme. Neben der allgemeinen
Wohnumfeldverbesserung stehen die verbesserte Verkehrssicherheit für
Fußgänger durch Anlegung eines mind. 1,30 m breiten Gehweges
auf der Südseite der Straße sowie auch die Aufrechterhaltung
einer Zufahrtsmöglichkeit für LKW’s zum Lebensmittelgeschäft
in der Wiesenhofstraße im Vordergrund. Neben dem Gehweg soll eine
Pflasterrinne zur Wasserableitung (mit mehreren Einlaufschächten)
ausgeführt werden. Daran schließt die Fahrbahn mit einer neuen
Asphaltdecke an. Auf der Nordseite der Straße wird ein 50 cm breites
Pflasterband den Umbaubereich zu den privaten Grundstücken abschließen.
Baumpflanzungen an einzelnen Standorten am Fahrbahnrand (neben Gehweg)
sowie aber auch mit Zustimmung von Angrenzern auf deren privaten Flächen
werden für eine Begrünung, auch eine Verkehrsberuhigung sorgen.
Beim Material für den Gehweg u.s.w. wird wieder Spartana-Pflaster
(rot) wie in den bereits umgebauten Bereichen im Oberdorf Verwendung finden.
Als markantester Punkt dieser favorisierten und zur Beschlussfassung vorgeschlagenen
Variante wurde festgehalten, dass im öffentlichen Bereich keine Stellplätze
ausgebaut bzw. markiert werden. Sicherlich können zwischen den Baumstandorten
am Gehwegrand kurzzeitig Fahrzeuge geparkt sein. Das Abstellen der
Fahrzeuge auf den privaten Grundstücken soll jedoch vorrangig sein.
Im Gemeinderat kam es zu einer ausführlichen Beratung auch
über die Sicherstellung einer ausreichen Ableitung des Oberflächenwassers
und auch zur Berücksichtigung der beim Ortstermin von Angrenzern vorgetragenen
Bedenken und Anregungen. So sollen sich die Planer auch noch eine Lösung
dafür überlegen, dass bei verengter Fahrbahn und Wegfall des
jetzigen Hochbordsteins (Ersatz durch ebene Pflasterrinne) LKW’s
keine Schäden an einer Einfriedigungsmauer anrichten.
Der vorgestellten Planung stimmte der Gemeinderat einstimmig
zu. Nach der Ausschreibung der Arbeiten wird man konkrete Kosten zur weiteren
Beratung vorliegen haben. Gemeinderat Albert Schmidt forderte wegen dem
Geschäftsverkehr nach späterem Beginn der Arbeiten auch eine
zügige Durchführung , was Herr Leber durch Aufnahme in die Ausführungsbedingungen
zusicherte.
2. Bürgerentscheid am 11.Juli 2004 zum Thema Wasserhärte;
Aussprache über die Auffassung der Gemeindeorgane ( Gemeinderat, Bürgermeister)
Das Informationsblatt – wie es am letzten Freitag auch dem Nachrichtenblatt
nebst Musterstimmzettel beigelegt war – wurde erläutert.
Die im Gemeinderat vertretenen Positionen für JA oder
NEIN - Argumente bei der zu entscheidenden Frage ( künftige Nutzung
weichen Tiefbrunnenwassers –JA- oder weitere Nutzung des harten Quellwassers
– NEIN - waren als Zusammenfassung der bisherigen Beratungen aufgelistet.
Auf dieses INFO-Blatt wird verwiesen.
Hinsichtlich der weiteren Nutzung des Quellwassers ergänzte
GR Albert Schmidt noch, dass das NEIN-Argument „ Eichstetten hat eine funktionelle
und preisgünstige Wasserversorgung“ auch langfristig zu verstehen
sei. Auch das Risiko und evtl. Kosten wurden angemerkt, falls sich die
Härtegrade und die Wasserqualität im Falle der Nutzung des Tiefbrunnenwassers
langfristig ändern sollten.
Allgemein wurde an alle Abstimmungsberechtigten appelliert, von ihrem Recht am Sonntag, 11.7. ( oder vorher durch Briefwahl) auch Gebrauch zu machen, damit ein Bürgerentscheid auch zustande kommt.
3. Bekanntgaben, Anfragen
Bürgermeister Kiechle gab bekannt,
a) dass die Abrechnungsergebnisse Bahnhofsanierung, Pavillon,
Ausbau Heerstraße und Paradiesgasse sowie Gehweg Altweg / Hirschstraße
erfreulicherweise jeweils die Haushaltsmittel unterschritten haben,
b) gestellter Förderantrag PLENUM-Projekt „Erweiterung
des Natur- und Kulturlehr-
pfades um einen Westweg“.
Die Gemeinderäte Gunther Hiss, Margarete Schmidt und Helmut
Schöpflin sprachen die wichtige Abklärung der Pflegezuständigkeit
für Stationen und Wege an. Friedhelm Rinklin bat um Prüfung
der Haftungsregelungen im Falle der Begehung einer Höhle (Lößgang),
c) Beschluss aus nichtöffentlicher Sitzung und zwar Wohnungsvergabe
Nimburger Straße 11 aufgrund Wohnungsbelegungsrecht der Gemeinde.
Anfragen aus dem GR ergaben sich von:
Albert Schmidt wegen einer PLENUM – Marketingveranstaltung in Riegel. Bürgermeister Kiechle berichtete kurz über anlaufende Diskussionen/Überlegungen,
Gunther Hiss berichtete von einem stattgefundenen Gespräch mit Bürgermeistern zum Projekt „Eichelspitzturm“.
4. Fragen der Einwohner/innen
Themen waren der Eichelspitzturm, Nitratgehalt in der Wasserversorgung
sowie auch Möglichkeiten eines persönlichen Geschmackstests beim
Tiefbrunnenwasser.
Dieter Rinklin, Schriftführer