1. Gemeindewald; Betriebsplan 2005
Zur Vorstellung des Forstbetriebsplanes 2005 waren der bisherige
Leiter des Staatl. Forstamtes Breisach, Herr Dr. Siebenbürger und
der zuständige Revierförster, Herr Ehrler in der Sitzung anwesend.
Herr Dr. Siebenbürger erläuterte dem Gemeinderat jetzt
zur Hälfte des 10-jährigen Forsteinrichtungsraumes die Feststellung,
dass der Einschlag mit 220 Festmeter im Jahr 2005 ( bei langjährigem
Durchschnitt von 200 Festmeter) auch plangemäß verläuft.
Aus dem relativ kleinen Gemeindewald kann bei 8.580 € Einnahmen und
8.070 € Ausgaben ein geringer Überschuss von 510 € erwirtschaftet
werden. Der Gemeinderat stimmte dem Plan zu.
Für die Privatwaldbesitzer wurde noch berichtet, dass beim
Laubholz zur Zeit Eiche gesucht ist, während Buche nicht erhöht
geschlagen werden sollte.
Im Rahmen einer Information zur anstehenden Verwaltungsreform
( zum 1.1.2005 wird das Forstamt Breisach aufgelöst, das Revier wird
mit Staufen und Müllheim zusammengelegt, Herr Ehrler bleibt zuständig)
sicherte Herr Dr. Siebenbürger zu, dass sich am gewohnten Ablauf des
Holzverkaufs nun im Winter nichts ändere.
Bürgermeister Kiechle (links) verabschiedet Herrn Dr. Siebenbürger. Aufnahme: V.Berwing |
Bürgermeister Kiechle bedankte sich bei Herrn Dr. Siebenbürger anlässlich dessen Ausscheidens als Forstamtsleiter für die gute Zusammenarbeit und auch sein Engagement und die Unterstützung beim Projekt „Eichelspitzturm“ mit einem Weinpräsent. |
2. Überquerungshilfe im Altweg/Ecke Mariengässle; Entscheidung
wegen weiterem Vorgehen
Ausführlich stellte Bürgermeister Kiechle die Ergebnisse
des stattgefundenen Ortstermines mit Gegnern und Befürwortern dieser
bisher provisorischen Aufstellfläche im Altweg vor. Die aufgestellten
Betongringe dienen der Stärkung der Verkehrssicherheit für Kinder
und Fußgänger aufgrund der besseren Übersicht in den Altweg
und den hier fließenden Verkehr. Auch das Behandlungsergebnis im
Arbeitskreis Verkehr sowie die Abstimmung von Alternativvorschlägen
mit Vertretern des Landratsamts wurde vorgestellt. Keine der zahlreichen
Lösungsvarianten ( Barken und dazwischen Zickzacklinie, Zebrastreifen
und Ampel nicht genehmigungsfähig, Tempo 30 Zone nur parallel mit
geschwindigkeitsreduzierenden Maßnahmen sinnvoll, Schwelleneinbau)
wurde hierbei als empfehlenswert seitens der Verkehrsexperten festgestellt.
Letztlich hatte sich nur eine abgeänderte Ausführung einer Aufstellfläche
als Sicherheitsmaßnahme ergeben, welche Bürgermeister
Kiechle vorstellte. Die etwas im Altweg nach oben verschobene Aufstellung
von Blumentrögen ( z.T. schräg angeordnet), deutlich weniger
in den Altweg hineinragend als bisher, soll zum einen die erwünschte
Sicherheit ergeben, andererseits jedoch auch den vorgetragenen Kritikpunkten
der Gegner entgegenkommen. Der Gemeinderat diskutierte das Thema intensiv.
Zum Teil wird befürchtet, dass die Kinder die Aufstellfläche
dann nicht annehmen, wenn sie z.B.in Richtung Kindergarten dorfabwärts
gehen. Es wurde auch an die Verkehrserziehung der Eltern appelliert und
das z.T. festgestellte verkehrswidrige Verhalten und auch schnelle Fahren
von Eltern kritisiert. Mit 10 Stimmen bei 3 Gegenstimmen befürwortete
der Gemeinderat letztlich die Ausführung der vorgestellten Alternativlösung.
Von den vielen Unterzeichnern der Pro- und Contra – Unterschriftsaktionen
war nur eine Person unter den Zuhörern anwesend.
3. 2. Änderung des Flächennutzungsplanes des Gemeindeverwaltungsverbandes;
Änderung von Wohnbauflächen in Bötzingen
Entsprechend dem Verwaltungsvorschlag stimmt der Gemeinderat
dem Änderungsverfahren im Grundsatz zu. Da sich die im Plan bisher
ausgewiesenen Wohnbauflächen durch diese Änderung um 1,8 ha erhöhen
erfolgt die Zustimmung jedoch mit der Forderung, dass in einem späteren
Bebauungsplanverfahren konkrete Maßnahmen zum vorbeugenden Hochwasserschutz
mit geplant und auch umgesetzt werden (Rückhaltung, Verminderung/Verzögerung
des Oberflächenwasserabflus-ses). Im Rahmen der Behandlung wurde auch
auf unser ausgeführtes Rigolen/ Muldensystem Bruckmatten II verwiesen.
4. Bekanntgaben, Anfragen
Bekanntgaben von Frau Janine Bliestle (Projektstelle) betrafen:
- ausführlicher Sachstandsbericht zu der Arbeit und den
Planungen des Arbeitskrei-
ses „Spielanlagen“ , u.a. mit der Anlegung eines
Spielepfades im Oberdorfes (ein-
fachere Spielmöglichkeiten
an verschiedenen Standorten, realisiert unter Einbin-
dung von Eltern und sonst Interessierten, insbesondere
Jugendlichen) ,
- geänderte Besetzung des Arbeitskreises Verkehr nach der
Gemeinderatswahl,
- am 09.11.erfolgte Blumenzwiebelsetzaktion der Arbeitskreises
Begrünung , bei der
4.700 Blumenzwiebeln unter Mitwirkung
der Landfrauen vergraben wurden. Dank
galt allen Helfern sowie der Firma Gould und dem ZG -
Raiffeisenmarkt für die
Unterstützung.
Anfragen aus dem Gemeinderat :
Friedhelm Rinklin sprach eine fehlende Beschilderung des Kindergartens
an. Für die
Verwaltung teilte Dieter Rinklin mit, dass das Beschilderungssystem
für den ortsfremden Besucher eingerichtet worden war. Der Kindergarten
sei für die Nutzer im Ort bekannt.
Eine Mitteilung von Nicola Tschiggfrei betraf einen Belagschaden
im Fußgängerbereich Schwanenhof.
5. Fragen der Einwohner/innen
Es kam eine Anregung zur Beschilderung des evang. Gemeindehauses.
Ein Zuhörer bewertete den Beschluss des Gemeinderates zur Einrichtung
der geänderten Aufstellfläche im Altweg als positiv. ( TOP 2).
Dieter Rinklin, Schriftführer