Kurzbericht aus der  öffentlichen Sitzung des Eichstetter  Gemeinderates am 05. Juli 2007 (Nr.9/2007)


1.    Untersuchung der Hochwasserrückhaltung im Bereich Oberdorf; Weiteres Vorgehen
    Nach einem ausführlichen Bericht von Herrn Harald Klumpp, Fachbereich Wasser und Boden beim Landratsamt über die Möglichkeiten einer umfassenden Untersuchung der Hochwasserrückhalteproblematik im Oberdorf sprach sich der Gemeinderat einstimmig dafür aus, vor einer Sanierung des Beckens im Steinenweg nun doch eine Gesamtuntersuchung unter Einbeziehung auch des Rippach – Tales vornehmen zu lassen. Dadurch soll ein optimale Hochwasserrückhaltung oberhalb des Dorfes untersucht und nach alternativen Lösungsmöglichkeiten gesucht werden. Planungskosten sind mit 90 %, später konkrete Ausbaumaßnahmen mit 70 % förderfähig.
2.    Auflösung der Schnittgutsammelstelle Eichstetten im Gewann Mößle; Zustimmung der Gemeinde
    Da die Lagerung des gesammelten Schnittguts auf dem unbefestigten Sammelplatz Mößle künftig nicht mehr zulässig sein wird, stimmte der Gemeinderat der geforderten Schließung zu. Kleinstmengen sollen jedoch auch künftig noch beim Recyclinghof anlieferbar sein. Größere Mengen müssen zur Sammelstelle nach Bötzingen gebracht werden. Dorthin wird die Gemeinde auch regelmäßig die hier gesammelten Kleinstmengen transportieren. Gemeinderat Albert Schmidt regte an, für diese Transporte evtl. auch bei Landwirten mit geeigneten Anhängern anzufragen, damit die Gemeinde hierfür nicht extra einen Anhänger anschaffen muss.
3.    Kurzvorstellung eines Wein-Erlebnis-Wegs; Zustimmung zu einem gemeindlichen  Zuschuss
    Nach einer Vorstellung der von Weingütern geplanten und finanzierten Einrichtung eines neuen Wein-Erlebnis-Wegs durch Janine Bliestle stimmte der Gemeinderat einer finanziellen Beteiligung der Gemeinde mit 1.500,00 Euro für die Herstellung eines Flyers als Beschreibung zu.
4.    Entscheidung zur Bauanfrage im Gewann Schmelzer, Flurst.Nr. 161/2
    Mit 6 JA-Stimmen bei 4 Gegenstimmen und zwei Enthaltungen entsprach der Gemeinderat dem Verwaltungsvorschlag,  den Antrag eines Eigentümers auf Ausweisung seines Grundstücks als Bauland nicht befürworten zu können. Das Grundstück ist seit 1998 als Gemeinbedarfsfläche „Friedhof“ ausgewiesen. Frühere Anfragen waren im Gemeinderat schon abgelehnt worden. Im Rahmen einer Neuaufstellung des Flächennutzungsplans des Gemeindeverwaltungsverbandes soll es eine neue, grundsätzliche Beratung zu diesem Thema geben.
5.    Bauanträge
    Ein Vorhaben im Altweg wurde vom Gemeinderat befürwortet. Bezüglich eines bereits erstellten Wintergartens im Röthenbach nahm der Gemeinderat den Antrag auf Befreiung von den Bebauungsvorschriften Röthenbach I (Überschreitung des Baufensters und Unterschreitung der Dachneigung) missbilligend zu Kenntnis.
6.    Bekanntgaben der Verwaltung
    Aus nichtöffentlicher Sitzung berichtete Bürgermeister Bruder über den zustimmenden Beschluss zu einem Antrag  eines Bauhofmitarbeiters auf Altersteilzeit. Informiert wurde das Gremium über Umgestaltungsmaßnahmen im Schulhofbereich.
7.    Anfragen aus dem Gemeinderat
    Es kam zu einem Hinweis wegen der Baumscheibenpflege oberhalb der Volksbank an der Hauptstraße.
8.    Fragen der Einwohner/innen
    Ein Zuhörer sah den Zuschuss der Gemeinde für den Wein-Erlebnis-Weg als positiv an, appellierte aber auch an einige Winzer und Landwirte, die Förderung durch die Gemeinde z.B. auch durch die Reinigung von Feldwegen nach einer Verschmutzung zu honorieren. Bürgermeister Bruder ergänzte hierzu, dass die Förderung nicht nur dem Weinbau und der Landwirtschaft, sondern der gesamten Gemeinde zu Gute komme. Eine weitere Anfrage ergab sich wegen der defekten Bildschirmstation beim Pavillon.    

Dieter Rinklin, Schriftführer

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