Kurzbericht aus der  öffentlichen Sitzung des Eichstetter  Gemeinderates am 06. Dezember 2007 (Nr.15/2007)


1.    Vorstellung des neuen Kreisjugendreferenten, Herrn Martin Geserich und Besprechung der grundsätzlichen Vorgehensweise für die weitere Jugendarbeit in Eichstetten
    Herr Martin Geserich stellte sich dem Gemeinderat und den zahlreich erschienenen Zuhörern - darunter auch vielen Jugendlichen -  zunächst persönlich vor. Er nahm anschließend zu der Vorgehensweise Stellung, wie sie in einem kleinen Kreis mit der Verwaltung und dem Vorsitzenden im Jugendbeirat vorbesprochen worden war.  Herr Geserich unterstützt sehr die Idee zur Anhörung aller interessierten Jugendlichen in einem „ Jugendhearing“, um den aktuellen Bedarf der unterschiedlichen Altersgruppen und auch deren Ansichten zur Jugendarbeit in Eichstetten zu erfahren. Gemeinsam sollte man versuchen, das in Eichstetten bewährte Modell der ehrenamtlichen Betreuung im Jugendbeirat und das eigene Engagement der Jugendlichen weiter fort zu entwickeln. Zugesagt wurde auch die Unterstützung z.B. auch in Form der Moderation bei einem solchen Termin. Ein Termin wurde für Mitte Januar vorgesehen, muss jedoch noch genau abgestimmt werden. Im Nachrichtenblatt wird hierüber informiert werden.

2.    Auswahl eines Planungsbüros im Vorfeld einer eventuellen Bebauungsplanung „Nohl“ auf Vorschlag der Wettbewerbs- Jury
    Herr Berner als Geschäftsführer der als Erschließungsträger beauftragten KBB GmbH erläuterte dem Gemeinderat das Verfahren der durchgeführten Mehrfachbeauftragung zum Erhalt von Gestaltungskonzepten  von den drei Planungsbüros Disch/Fahle, Freiburg,  Fischer, Freiburg und Ruppel, Waldkirch. Die gebildete Jury hatte sich die Entwürfe am 19.11.07 von den Büros vorstellen lassen und sich anschließend intensiv mit den Vor- und Nachteilen der Konzepte auseinandergesetzt. Die wesentlichen Inhalte stellte Herr Berner dem Gremium nochmals dar und begründete daraus resultierend auch den Beschlussvorschlag der Jury, dem Planungsbüro Fischer aus Freiburg den Auftrag zu erteilen. In diesem Konzept sah man zum einen die beste Erfüllung der gestellten Aufgaben bzw. auch eine flexible Entwicklungsfähigkeit im Rahmen der später wirklichen Bebauungsplanung. Herr Bruder hatte hierzu auch betont, dass es bei dem Konzept nur um einen Vorentwurf gehe und die konkrete Planung erst zusammen mit den Eigentümern und Bauinteressenten im Verfahren nach dem Baugesetzbuch erstellt werde.
    Der Gemeinderat folgte dem Vorschlag einstimmig und entschied sich für das Planungsbüro Fischer aus Freiburg.

3.    Auswahl eines Planungsbüros für die Umgestaltung/Erweiterung des Friedhofs auf Vorschlag des Arbeitskreises
    Auch zu diesem Punkt wies Bürgermeister Bruder einleitend darauf hin, dass es sich bei den Wettbewerbsbeiträgen der Büros Greger, Dietrich und Keller um Erstkonzepte handele, die im weiteren Verfahren im gebildeten Arbeitskreis und im Gemeinderat noch detailliert auszugestalten sind. Für den Arbeitskreis erläuterte Frau Ruth Meier dem Gemeinderat die Kerninhalte der drei Arbeiten mit den im Arbeitskreis gesehenen Vor- oder auch Nachteilen. Die intensive Diskussion im Arbeitskreis hatte einen mehrheitlichen Beschluss für den Vorschlag des Ing. Büros  Keller, Vogtsburg-Schelingen  ergeben. Der Gemeinderat schloss sich diesem Vorschlag mit 11 JA-Stimmen und einer Gegenstimme an. Die Kostenermittlung lag beim Büro Keller bei 225.000 €.

4.    Bauanträge
    Zu einer Hofüberdachung im Altweg wurde zwar das Einvernehmen erteilt. Wegen der Ableitung des hierdurch zusätzlich anfallenden Oberflächenwassers muss jedoch eine Änderung erfolgen. Zwei weitere Baugesuche wurden befürwortet, wobei bei einem Vorhaben im Plangebiet Röthenbach auch Zustimmungen zu notwendigen Befreiungen von den Planvorschriften erteilt wurden.

5.    Bekanntgaben der Verwaltung
    Berichtet wurde über die Entscheidung des Regierungspräsidiums zur Erweiterung des Vogelschutzgebietes. Die Erweiterung erfolgte nun zwar trotz der Ablehnung durch die Gemeinde. Jedoch waren die Belange der Gemeinde beim Antrag auf Herausnahme von Ortsrandbereichen dennoch berücksichtigt worden. Informiert wurde über die am 7.12. um 17.00 Uhr vorgesehene Öffnung der neuen Brücke über den Dreisamkanal beim Nimburger Bahnhöfle.
    Herr Bruder kündigte noch den Verkauf des neuen Jahresrückblicks  auf dem Weihnachtsmarkt an und bedankte sich beim Arbeitskreis und den Autoren für die Mitwirkung.

6.    Anfragen aus dem Gemeinderat      (lagen nicht vor)

7.    Fragen der Einwohner/innen
    Ein Zuhörer lobte sehr das gelungene Kochbuch „’s Deggili g’lupft“ und dessen Verwendungsmöglichkeit auch als Weihnachtsgeschenk. Das Buch kommt auch bei auswärtigen Firmenkunden sehr gut an.
    Bürgermeister Bruder bedankte sich für diese positive Stellungnahme und auch bei allen Zuhörern für den sehr guten Besuch dieser Sitzung.



Dieter Rinklin, Schriftführer

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