Kurzbericht aus der öffentlichen Sitzung des Eichstetter Gemeinderates vom 29. März 2012

 

1.  Sanierung des Hochwasserrückhaltebeckens Steinenweg

Nach Erläuterung der mit dem Planungsauftrag verbundenen Leistungen durch Herrn Lothar Höfflin beschloss der Gemeinderat einstimmig die Beauftragung des Ing.-Büros für Hoch- und Tiefbau Zink Ingenieure GmbH zur vorläufigen Honorarsumme von 146.082,12 € (brutto).  Für den landschaftspflegerischen Begleitplan werden noch Kosten von etwa 2.000 € anfallen. Nach dem anschließenden Bericht von Herrn Wolf über die Ausschreibungsergebnisse und der Beratung von  Einzelfragen beschloss der Gemeinderat ebenfalls einstimmig

die Ermächtigung an die Verwaltung, den Auftrag für die Sanierungsarbeiten  zum günstigsten Angebot von 1.170.747,52 Euro nach Erhalt des Zuschussbewil-ligungsbescheides an die Firma Baldinger,  Merdingen zu erteilen.

Eine Ermächtigung zur Auftragserteilung wurde auch bezüglich der Arbeiten für den Stromanschluss zum Becken in Höhe von 16.353,74 € (EnBW) erteilt. Bürgermeister Michael Bruder berichtete über die vorgesehene Bauzeit ab etwa Ende April bis zur Fertigstellung 2013. Auf die Herbstzeit wird Rücksicht genommen, d.h. es soll zu keinen Beeinträchtigungen für den Verkehr während der Weinlese kommen.

2.  Umgestaltung Friedhof; Auftragsvergaben

Bürgermeister Bruder trug die Ergebnisse der ausgeschriebenen Landschaftsbau- sowie der Schlosserarbeiten ( Zaun ) vor und erläuterte die Vergabevorschläge. Die Arbeiten, die nach Ostern beginnen  und ca. zwei Monate dauern werden, wurden mit jeweils einstimmigem Beschluss vergeben an: Landschaftsbauarbeiten Firma Hoch, Pflaster – u. Straßenbau für 49.819,37 €, Schlosserarbeiten an die Schlosserei Karl Hiss, Eichstetten für 8.301,44 €.

3. Einbau von zwei Türen im Untergeschoss des Schulgebäudes; Auftragsvergabe

       Der Gemeinderat beschloss einstimmig die Vergabe zum günstigsten Angebot von 7.993,23 € an die Raiffeisen Baucenter AG, Kirchzarten. Diese Türeinbauten sind bereits vorbereitet und sollen unabhängig vom derzeitigen Ruhen des Bauprojekts „ Kleinkindeinrichtungen“ ausgeführt werden.

4.  Antrag der Kirchlichen Sozialstation Nördlicher Breisgau e.V. auf Gewährung eines gemeindlichen Förderbetrags 2012 für die Betreuungsgruppe Menschen mit Demenz Eichstetten

     Der Gemeinderat befürwortete den Vorschlag von Bürgermeister Bruder auf

     Gewährung des beantragten Zuschusses von 1.000 € für 2012 und erkannte damit 

auch die wichtige Arbeit in der Betreuungsgruppe an. Seit 2004 war die Gruppe einen halben Tag wöchentlich angeboten. Seit 2008 besteht das Angebot an zwei Tagen ( Montag und Mittwoch) im Schwanenhof.

5.  Bauanträge

Zugestimmt wurde zwei Bauvorhaben und einer Bauvoranfrage. Bei einem Vorhaben wird die Prüfung und Einhaltung der örtlichen Stellplatzsatzung (1,5 Stellplätze pro Wohneinheit im Innerort) bei der Genehmigungsbehörde angemerkt.

6.  Bekanntgaben, Anfragen aus dem Gemeinderat

Als Beschluss aus nichtöffentlicher Sitzung wurde die Vergabe eines Baugrundstücks im Gebiet Nohl ( Schulstraße )  bekannt gegeben. Bürgermeister Bruder  berichtete über den Start des Betriebs im Café Mitnander an diesem Sitzungstag.

Frau Ursula Ackermann sprach erhaltene Mitteilungen von Bürgern an, dass auf dem Friedhof z.T. neue Bäume nah an Gräbern gepflanzt seien.  Ein Hinweis von Herrn Friedhelm Rinklin betraf das im Nachrichtenblatt bekanntgemachte Verfahren einer Rechtsverordnung zur Ausweisung einer Produktionsinsel „Saatmais“ in Eichstetten. Es wurde über eingegangene Einsprüche berichtet. Die Verwaltung wird sich beim Regierungspräsidium nach dem Verfahrensstand erkundigen. Herr Rinklin regte auch eine Verlegung der Hundebeutelstation weiter weg vom  Bereich der  „Piratenspielfläche“ im Geitzbach an.

 7. Fragen der Einwohner/innen

Ein Zuhörer berichtete von der unebenen Fahrbahnausbesserung an der Einmündung Hauptstraße / Heerstraße. Auch die starke Senkung der Kanaldeckel sollte im Rahmen der Gewährleistung  moniert werden. In einer weiteren Stellungnahme aus dem Zuhörerkreis wurde die Mitteilung von Frau Ackermann bestätigt (Bäume an Gräbern bzw. Zwischenwegen). Bürgermeister Bruder und Frau Evi Graf berichteten von den intensiven Untersuchungen und Beratungen im Arbeitskreis auch bezüglich der Baumpflanzungen. Die Bäume befinden sich zum Teil in Bereichen der 3. Reihe , in denen künftig keine Gräber mehr belegt werden sollen. Es wurde angeboten, dass man die Fälle auf direkte Meldung im Rathaus auf dem Friedhof persönlich besprechen sollte.


Dieter Rinklin, Schriftführer

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