1. Erweiterung
der Stellplatzanlage bei der Schule / Turn-u. Festhalle
Bürgermeister
Michael Bruder wies zunächst auf die in der Bebauungsplanung Nohl
bereits ausgewiesene
Parkplatzerweiterung hin und begrüßte zu diesem Punkt Herrn Thomas Wolf vom planenden Büro Zink
Ingenieure. Herr Wolf stellte die bisher untersuchten Varianten mit 93
Parkplätzen
(Großlösung mit geschätzten Bruttokosten von 350.000 €)
73 Plätzen (285.000 €)
67 Plätzen (235.000 €) sowie auch die nach einem stattgefundenen
Ortstermin mit
Gemeinderäten und der Verwaltung weitere, nochmals reduzierte
Version vor. Bei
geschätzten Gesamtkosten von ca. 200.000 € wurde dieser letzte
Entwurf als vom
Bedarf her ausreichende
Stellplatzerweiterung
vorgestellt. Dadurch würden sich die bisher vorhandenen 51 Parkplätze in etwa verdoppeln.
Zusätzlich
zur bisher vorhandenen Parkplatzzufahrt an der Schulstraße ist
eine weitere
Zufahrt etwas oberhalb vorgesehen, was den Zu- und Abfahrtsverkehr auf
diesen
beiden Anbindungen verteilen wird. Die
Versiegelung wäre bei dieser Lösung am geringsten. Auch die
Parkplätze selbst
sollen mit dem gleichen, wasserdurchlässigen Pflastermaterial wie
bei den
vorhandenen Parkplätzen ausgeführt werden. Herr Wolf trug
auch
Lösungsvorschläge für die Anlegung eines offiziellen
Fußwegs (anstelle des
bestehenden Trampelpfads) geländeabwärts zur
Schulstraße vor. Dieser Punkt
soll jedoch vorerst noch in der Entscheidung zurückgestellt
werden. Während der
Beratung wurde auch über das
Kosten-Nutzen-Verhältnis gesprochen. Bei einer Gegenstimme
befürwortete der
Gemeinderat die Entwurfsplanung für die vorgestellte und
favorisierte, kleinste
Lösung. Die Ausschreibung der Arbeiten soll auf dieser Grundlage
erfolgen. Eine
Auftragsvergabe soll im Juli noch erfolgen.
2. Ausstattung
der Freiwilligen Feuerwehr
Für die
Freiwillige Feuer stellten der Stellv. Kommandant Jens Trosien die
umfangreichen
Vorabklärungen und Recherchen für den Beschlussvorschlag „
Ersatzbeschaffung
von Chemikalienschutzanzügen“ und Kommandant Mathias Meier den
begründeten
Bedarf und den Einsatzzweck für die vorgeschlagene Anschaffung der
Feuerwehrsoftware „ MP Feuer“ informativ dar.
Die gut aufbereiteten Entscheidungsgrundlagen wurden in der
anschließenden
Beratung im Gremium gelobt, Bürgermeister Bruder dankte Herrn
Trosien und Herrn
Meier.
Jeweils
einstimmig beschloss der Gemeinderat die Anschaffung von 3
Chemikalienschutzanzügen
Tesimax VS 5 Sycan4 zum Gesamtpreis von 10.328 Euro und der Feuerwehr-
Verwaltungssoftware MP – Feuer Profi incl. Zubehör zum Gesamtpreis
von 2.500
Euro.
3. Bebauungsplanverfahren
„ Sondergebiet Einzelhandel Hinterer Berg“ der Gemeinde Gottenheim
In Erwartung
der in den Verfahrensunterlagen beschriebenen Vorkehrungen zur
Drosselung,
Rückhaltung und verzögerten Ableitung des anfallenden
Oberflächenwassers nahm
der Gemeinderat die Bebauungsplanung zustimmend zur Kenntnis. Die
Maßnahmen
sollen auch dem vorbeugenden Hochwasserschutz für die
Unterliegergemeinden
dienen.
4. Bauantrag
Eine
Entscheidung wegen der beantragten Nutzungsänderung „Speiselokal
bzw. Bistro zu
Spielhalle“ wurde in die nächste Sitzung vertagt.
5. Bekanntgaben,
Anfragen
Berichtet wurde
über die ausgeführte Befestigung der Auffahrt zum
Dreisamdamm-Radweg.
Bekanntgegeben wurden Beschlüsse aus nichtöffentlicher
Sitzung
(Grundstückskauf
im Gewann Steegmatten durch die Gemeinde sowie ein nicht
befürworteter Antrag
auf Erhalt eines Baugrundstückes im Nohl). Aus dem Gemeinderat kam
es zu
folgenden Anfragen: Alexander Lüth erkundigte sich nach dem
Investitionszuschuss
„Kleinkindbetreuung“ (unter Befristung bisher zurückgestellt) und
sprach den
von den Bürgermeistern geforderten
Weiterbau
der B 31 West, hier insbesondere die Frage der Trassenklärung im
Bereich
Ihringen / Merdingen an.
Karl Meier
kritisierte den zum Teil gefährlichen Zustand des Fahrbahnrandes
an der
Ortseinfahrt Hauptstraße, wo durch das Befahren des
Grünstreifens mit Lkw’s
seit längerem Vertiefungen und Wassergräben entstanden sind.
Die Gemeinde wird
mit der für die Landesstraße zuständigen
Straßenmeisterei nochmals Kontakt aufnehmen.
6. Fragen der
Einwohner/innen
Es wurde auf die
regelmäßige Reinigung der Regenwassereinlaufschächte
hingewiesen. Eine Anregung
ergab sich zu der Stellplatzanlegung unter Punkt 1 der Sitzung (Breite
der
Stellplätze).
Im Verlauf dieser
Sitzung berichteten Bürgermeister Bruder und Herr
Thomas Wolf auch anhand mehrerer Fotos
darüber, wie
gut sich die ausgeführten neuen Zuleitungen zum
Hochwasserrückhaltebecken
Steinenweg beim kurzen , aber doch starken
Regenereignis vom 2. Mai bewährt hatten. Diese
Maßnahmen wurden als
nachweislich richtig und wichtig für den Hochwasserschutz im Dorf
festgestellt.
Gemeinderat Albert Schmidt lobte hierzu die von Gemeinderat Karl Meier
wiederholt
und unnachgiebig vorgetragenen Appelle zur zusätzlichen Einleitung
des
Regenwassers aus den angrenzenden Gewannen in dieses Becken.
Bürgermeister
Michael Bruder sprach hierzu auch den Dank des gesamten Gemeinderates
an Herrn
Meier aus.
Dieter Rinklin, Schriftführer