Wundervolle 4. Eichstetter WeinNacht

14. Juli 2007


Foto: Brigitte Ziser

Es waren ja in letzter Zeit so mancher Hock und einige Feste ins Wasser gefallen. Aber am Samstag war alles bestens. Am frühen Nachmittag, während die letzten Lichterketten verkabelt wurden, aalten sich die ersten Bikinischönheiten am Dreisamufer. Wer pünktlich zum offiziellen Begin der WeinNacht um 16 Uhr ankam und dies- und jenseits der Schienen der Kaiserstuhlbahn die vielen Besucher plaudernd unter den Lindenbäumen hockend und auf dem Grün zwischen den Brücken an den Weinständen stehend sah, hatte den Eindruck den Beginn, den eine Abordnung des Musikvereins Eichstetten eingeläutet hatte, verpasst zu haben.

Die ersehnten hochsommerlichen Temperaturen hatten am Samstag schon vor dem offiziellen Beginn der Wein-Nacht viele Besucher aus Eichstetten und Umgebung, sowie am Nationalfeiertag der Franzosen aus dem Elsass angezogen und das Fest war daher schnell in vollem Gange. An den Ständen vom Gasthaus Ochsen und zum ersten Mal mit dabei, vom neueröffneten Rössle–Post, warteten Festgäste geduldig auf ihre Maultaschen und andere feine Sachen. Bis in die Nacht hinein waren die Stände der Weingüter von Thomas Berger, Rainer Bürk, Karl-Heinz Hiss, Friedrich Kiefer, Arndt Köbelin, Friedhelm Rinklin, Richard Schmidt, Jürgen Walz, Karl-Heinz Weishaar und der WG Eichstetten umlagert.

Wer anregende Töne hören wollt, freute sich die Saxophoncombo des Musikvereins zu hören. Andere bevorzugten lauschige und launige Plätzchen wie die Insel oder säumten die Holzbrücke, von der aus man die im Farbwechsel illuminierte Fünfbogenbrücke und die friedlich dahinfließende Dreisam mit einem geschmückten Nachen auf sich wirken lassen konnte.

Ernst Bilke
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