Vortrag über die Erforschung
der jüdischen Geschichte von Eichstetten

19. Oktober 2009


v.l.: Ursula Kügele, Nadja Kempf und Christina Weiblen

Drei Frauen, die sich intensiv der Erforschung der jüdischen Geschichte Eichstettens widmen, hatten am 19. Oktober 2009 in den Evangelischen Gemeindesaal in Eichstetten eingeladen. Unter dem Titel "Lebensläufe jüdischer Familien aus Eichstetten vor, im und nach dem Nationalsozialismus" referierten Ursula Kügele, Nadja Kempf und Christina Weiblen vor ca. 50 interessierten Zuhörern. Frau Christina Weiblen, die im 2. Band der Eichstetter Chronik über die jüdische Geschichte Eichstettens geschrieben hat, gab einen
interessanten Überblick über 17 Jahre Erforschung der jüdischen Geschichte Eichstettens. Ursula Kügele stellte die Vorfahren von Wiltrude Hene-Lavelle vor, die erst kürzlich wieder in Eichstetten zu Besuch war (Bericht). Frau Nadja Kempf referierte über ihre Forschungen zur Familie Dreifuss.
In der Diskussionsrunde im Anschluss an die Referate wurde gerade von auswärtigen Zuhörern die gute Erforschung der jüdischen Geschichte von Eichstetten hervorgehoben.
Bürgermeister Michael Bruder betonte in seinen Dankesworten, dass es nicht zuletzt an der Arbeit der Referentinnen liegt, dass immer wieder neue Erkenntnisse und verwandtschaftliche Verbindungen ans Tageslicht kommen. Erfreut zeigte er sich auch darüber, dass immer häufiger Nachkommen von ehemaligen jüdischen Mitbürgern nach Eichstetten kommen, um die Heimat ihrer Vorfahren kennenzulernen und mehr über sie zu erfahren.


Fotos: Alexander Lüth

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