Kurzer Überblick

Die ersten archäologischen Funde auf Eichstetter Gemarkung stammen aus der Steinzeit (Steinbeile, Feuersteinklingen). Besonders bei Flurbereinigungen im westlichen Gemarkungsteil wurden steinzeitliche Spuren gesichert, ebenso bronzezeitliche. In etlichen Baugruben im Neubaugebiet Dorfgraben wurden urnenfelderzeitliche Scherben gefunden.

Aus der Römerzeit stammt das Fundament eines Gutshofes, das im Gewann Kaltenbrunnen gefunden wurde. In einer Quellfassung im gleichen Gewann wurde eine Bronzemünze von Vespasian gefunden (geprägt 71 n. Chr. Abb.). Auch im alten Ortskern wird von Funden römischer Münzen und über Straßenpflaster berichtet.

Erstmals urkundlich erwähnt wird Eichstetten im Jahr 737, als in einer Urkunde des Etichonenklosters Murbach im Elsass der Ortsname Eistat auftaucht. Diese zeitliche Einordnung war schon lange vermutet worden, da bereits die Namensendung -stetten auf eine alamannische Siedlung hinweist. Durch die Archäologie wurde diese Zeitstellung bestätigt, als bei Flurbereinigungsarbeiten im Jahr 1975 ein fast vollständig erhaltener Friedhof aus der Merowingerzeit auf dem Wannenberg, einer Anhöhe direkt neben dem Ortskern, freigelegt und vom Landesdenkmalamt Freiburg geborgen wurde.

Fundkarte (ca. 270 KByte) | Kurzgeschichte Eichstettens | Alamannische Funde | Wappen | Bruderhäusle auf der Eichelspitze | Jaspisschränkchen der Markgräfin Caroline Louise | Eichstetter Mundart | Jüdische Geschichte und Stolpersteine in Eichstetten | Eichstetter Ortsfamilienbuch | Ausgrabungen im AdlergartenEichstetter Rathaus | Kinderschule Altweg 43 | Eichstetter Helferzentrum (ehem. Flüchtlingslager) | Eichstetter Dreisambrücke | Grabung in der ev. Kirche
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