Stolpersteine sollen an
ehemalige Mitbürger/innen
erinnern, die in der Zeit von 1933 bis 1945 Opfer der
Nationalsozialisten wurden. Name, Jahrgang und Schicksal der Personen
werden in ein etwa 10x10 cm großes Messingblech eingeschlagen.
Dieses Blech wird in Beton gegossen. Danach wird der Stein wie ein
Pflasterstein verlegt.
Der erste Stolperstein in Eichstetten wurde auf Initiative von Frau
Ursula Kügele im
April 2003 in der Hauptstraße verlegt. Dort wohnte vor seiner
Deportation und Ermordung im Konzentrationslager Dachau
Abraham Dreifuß (Bericht).
Über eine Spendenaktion des Heimat- und Geschichtsvereins
Eichstetten (Aufruf)
sind die
Kosten für die Herstellung und Verlegung der meisten
Stolpersteine in
Eichstetten gedeckt. Inzwischen wurden 47
Steine verlegt.
|