Einladung zum Bild-Vortrag "Die „Swestern ze Eistat“ und andere Closner(innen) im Breisgau" von Dr. Thomas Steffens am Donnerstag, 19.02.2009 um 19.30 Uhr im Dorfmuseum Eichstetten, Altweg 93 |
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Auch außerhalb
der Klöster kehrten sich im Mittelalter immer wieder Menschen von
der Welt ab, um ihr Leben allein oder in ganz kleinen Gruppen dem
Gebet, der Meditation und frommen Werken zu widmen. Frauen wählten
– anders als „Waldbrüder“ oder Eremiten – meist ein Leben als
„Closnerin“ (Klausnerin) oder „Inkluse“. Sie bezogen eine kleine Zelle
an einer Stadt- oder Dorfkirche und ließen sich dort, wenigstens
symbolisch, einschließen oder gar einmauern. Im Breisgau hat es
an vielen, selbst kleinen Kirchen solche „Inklusorien“ gegeben, die
noch weitgehend unerforscht sind. Dazu gehörte die „Close“ in
Eichstetten, die zwischen 1300 und 1550 existierte. Hier geben die
Schriftquellen einigen Aufschluss über die Schwestern und ihr
Leben.
– Eintritt frei -
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