Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden für das Jahr 2001:

2 Vorstandsitzungen (31.01. und 07.11.2001)
Generalversammlung 16.02.2001 – Gasthaus Rössle. Im Anschluss an den offiziellen Teil der Versammlung zeigte Hans Schöberl noch einen Film aus dem Museum in zurückliegender Zeit.

Ausstellungen 2001

Dachgeschoss: 100 Jahre Evang. Gemeinschaft Eichstetten
   Konfirmation im Wandel der Zeit v. Evang. Kirchengemeinde
Erdgeschoss  Bienen und Imkerei
   Gesundheit aus Obst und Gemüse
   Einheimische Heil- und Küchenkräuter
Scheune: Marktwagen aus den Dreißiger Jahren von der Trachtengruppe zur Verfügung gestellt

18.02.2001, 19.30 Uhr hielt Werner Rinklin im Dorfmuseum  einen Vortrag zum Thema „Bienen und Imkerei“ . Der Vortrag war gegliedert: Die Bienen im Kreislauf der Natur, Geschichte der Imkerei, Produkte aus dem Bienenvolk, Die Arbeiten des Imkers im Jahresablauf.

04.03.2001, 19.30 Uhr  Vortrag mit dem Apothekerehepaar Else und Dr. Martin Hassler aus Lahr zum Thema  „Chrut und Unchrut“  zu einheimischen Heilpflanzen. Die Entscheidung, diese Veranstaltung in das Evang. Gemeindehaus zu verlegen, erwies sich als richtig. Eine große Besucherzahl zeigte Interesse an diesem Thema.

13.05. Museumshock verbunden mit 10 Jahre Dorfmuseum
Dazu waren eingeladen:
Bürgermeister Kiechle mit dem jetzt amtierenden Gemeinderat und die Mitglieder des Gemeinderates im Jahre 1991 (zum Zeitpunkt der Eröffnung des Museums), Pfarrer Hassler, Vereinsvorstände, damalige Vorstandmitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins und der Dorfplaner Herr Roeder, Vertreter der benachbarten Vereine (Förderverein Menton aus Teningen und Heimatverein March)

Eine Bläsergruppe des Musikvereins eröffnete den kurzen Festakt. Die Besucher und die Gäste wurden von Vorstand Werner Rinklin begrüßt. BGM Kiechle erläuterte die Beweggründe der Gemeinde ein Museum in Eichstetten einzurichten, Dr. Steffens sprach die Ausstellungen in den vergangenen Jahren an, als Vereinssprecherin gratulierte Gertrud Krause mit einem Grussworte der örtl. Vereine und übergab eine Geldspende örtlicher Vereine, weitere Grussworte waren noch von Pfr. Hassler, und Herrn Wangler v. Heimatverein March zu hören. Danach war ausreichend Gelegenheit die Ausstellungen im Dach- und Erdgeschoss des Museums oder in der Scheune anzuschauen oder sich vom Angebot der Getränke und Speisen wie Brote mit Gänseblümchen garniert verwöhnen zu lassen.

Aktionstage:
Juni: Rosi Hiss und Elisabeth Rinklin zeigten das Honigschleudern. Zuerst mussten die vollen Waben entdeckelt werden. Danach wurden diese Honigwaben von Hand ausgeschleudert. Der Eichstetter Wald/Akazienhonig oder Honiglimonade konnte probiert werden. Ganz eifrige Kinder durften auch mal die Kurbel an der Schleuder bedienen. Im Hof war ein Schaukasten mit einem kleinen Bienenvolk vom Lehrbienenstand des Imkervereins Freiburg aufgestellt. Werner Rinklin beanwortete den Interessierten die aufkommenden Fragen zum ausgestellten Bienenvolk.

Juli – August:  Herstellen von Ringelblumensalben, Johanniskraut- und Nachtkerzenöl usw.
Frau Thalheimer wollten mit ihren Vorführungen bei allen Aktionstagen von Mai bis November einen Bezug zu den einheimischen Küchen – und Heilkräutern herstellen. Sie hatte immer ein gutes Angebot mit entsprechender Literatur zum Thema mitgebracht und mitgebrachte Kostproben oder im Museum hergestellte zur Verfügung gestellt. An Stellwänden waren Fotos von einheimischen Heilpflanzen von Brigitte Ziser und dazu passende Erläuterungen angebracht. Christel Lowis hatte Bilder zu diesem Thema ausgestellt.

September: Am 2. Sonntag im September war das Schwibogen-Wifest. An diesem Sonntag blieb das Museum geschlossen.

Oktober: Sauerkraut einschneiden. Im Nachrichtenblatt und in der Presse wurde angekündigt, daß nicht nur gezeigt wird wie das Kraut eingeschnitten wird, sondern wer seinen leeren Behälter brachte konnte das Kraut fix und fertig für die Milchsäuregärung mit nach Hause nehmen. Im Museumshof wurde tüchtig gehobelt und gestampft bis um die 2 Zentner Kraut verarbeitet waren. Das Kraut hatte Annemarie Schmidt für diesen Zweck angebaut und dem Verein gespendet.

November: Werner Rinklin zeigte das herstellen von Bienenwachskerzen. Das Interesse an dieser Aktion war sehr groß. Die Kerzen wurden immer wieder in das flüssige über 70 Grad heiße Wachs getaucht bis nach über einer Stunde 16 Tafelkerzen fertig waren.
Nach 18.00 Uhr wurde mit den Helfern der Museumssaison wieder der erfolgreich Museumsabschluss gefeiert. Annemarie Schmidt hat dazu wieder den begehrten Grieben- und Zwiebelkuchen und im Backofen gebackenes Brot mit Würsten serviert. Dazu wurden wieder mitgebrachte Getränke und Nüsse gereicht. Werner Rinklin dankte allen Helferinnen und Helfern.
 
Museumsführungen außerhalb den Öffnungstagen durch den 1. Vorstand:
Der Männerchor Amtszell war Gast beim Winzerchor Eichstetten
Nach einer Dorfführung der Sänger aus Amtszell mit BGM Kiechle war am 27.05. eine Führung für die Gäste durch das Museum.

Anlässlich einer Klausurtagung des Ortschaftsrates von Frbg-Walterhofen am Samstag, den 08.07.2001 im Schwanenhof stand am Nachmittag auch eine Besichtigung des Museums auf dem Programm

Durch Doris Danzeisen wurde im Oktober für eine Gruppe des Historischen Vereins Mittelbaden, Mitgliedergruppe Rheinau eine Besichtigung in die Wege geleitet.
Bewirtung der Gäste durch Marlies und Richard Danzeisen mit Brezeln und Wein.

Wie schon in den Vorjahren ist im Juli wieder eine Schülergruppe des Wenzinger-Gymnasiums anlässlich ihrer Projekttage nach Eichstetten gekommen. Annemarie Schmidt zeigte den Schülern im „Buchhus“ das Backen von Brot.

Am 22.07.2001 veranstaltete der Arbeitskreis Traktorenfreunde wieder ein großes Treffen mit Oltimer-Traktoren auf dem Reitplatzgelände. Die Organisation dieser Veranstaltung lag in den Händen von Walter Wiedemann.

Zur Eröffnung des Kultur- und Naturlehrpfades am 29.07.2001 war das Museum geöffnet und der Verein hat sich auch auf eine Bewirtung der Gäste mit Getränken im überdachten Hof eingestellt. Die angekündigte große Besucherzahl hat das Museum jedoch nicht erreicht. Auf dem Bahnhofsgelände war die Besucherzahl für das erste Gemüsefest ganz gut. Das Museum war an diesem heißen Tag nicht so gefragt oder zu weit abgelegen.

Am 05.11.2001 trafen sich Werner Rinklin, Annemarie Schmidt, Marlies und Richard Danzeisen mit Herrn Georg Schmidt-Abels vom Südwestfunk im Museum für den Beitrag des Heimat- und Geschichtsvereins zur Sendung Morgenläuten aus Eichstetten, die am 09.12. von 8.05 – 9.00 Uhr gesendet wurde.

Für einen Film über den Gemüsebau in Eichstetten der voraussichtlich im März/April im Fernsehen zu sehen sein wird, wurden um die Zeit des Weinfestes und im November  Dreharbeiten im und um das Museum für den Film durchgeführt.

Am 26.11. wurde die sehr umfangreiche Dokumentation über den alemannischen Friedhof auf dem Wannenberg durch das Landesdenkmalamt von Frau Sasse-Kunst in der Zehntscheuer öffentlich vorgestellt. Eingeladen hatte die Gemeinde Eichstetten zu dieser Veranstaltung. Der Heimat- und Geschichtsverein erhielt als Dank für die finanzielle Unterstützung die zusammen mit den anderen Sponsoren, Gemeinde Eichstetten, die beiden Banken und die Fa. Gould die Herausgabe dieses Werkes unterstützte ein Exemplar mit Widmung von Frau Sasse-Kunst.

04.12. Gespräch mit Dr. Mohr von Kulturgeographischen Institut der Uninversität Freiburg mit Vorstandmitgliedern und dazugeladenen Mitgliedern zur Vorbereitung einer Praktikumswoche mit Studenten im Februar 2002 in Eichstetten.
 
Zu allen Aktionstagen im Museum aktualisierte Manfred Breisacher als Mitarbeiter der Internet-AG auf dem PC im Museum die Homepage der Gemeinde Eichstetten, damit sich Interessierte die neueste Präsentation der Gemeinde Eichstetten im Internet ansehen konnten.
 
Errichtung des Schopfes auf dem Aumühlengelände.
In der zweiten Märzhälfte begannen die Arbeiten zur Errichtung des Schopfes unter starker Mithilfe der Schlepperfreunde. Mit ungefähr 370 ehrenamtlichen Arbeitsstunden wurden die Arbeiten durchgeführt. Erlauben Sie, dass wir einige Namen dabei besonders erwähnen. Erich   Berntatz für die Bauleitung und sicherlich am meisten erbrachten Stunden. Willi Müller und Arthur Bury haben ihn tüchtig unterstützt. Winfried Kullmer und Helmut Haug haben mit grosszügigen Materialspenden für den Schopf den Verein unterstützt, ebenso die Schlepperfreunde mit einer guten Geldspende.

gez. Werner Rinklin, 1. Vorsitzender

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