Eichstetter Stiftung zum Erhalt der regionalen Kulturpflanzenvielfalt
Am 7.5.2001 wurde
in Eichstetten die erste Stiftung des Ortes gegründet. Damit hat die
Eichstetter Saatgutinitiative ein wichtiges Ziel
erreicht, Bürgermeister Kiechle sprach von einem „Meilenstein“ in
Bezug auf Bürgerbeteiligung und die weitere Entwicklung dieser Initiative.
Der „Kaiserstühler Garten – Eichstetter Stiftung zum Erhalt der regionalen Kulturpflanzenvielfalt“
ist aufgrund seiner Ziele und Aufgaben von Finanzamt und Regierungspräsidium
als gemeinnützig anerkannt worden.
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Mit festlicher Querflötenmusik
wurden die 36 Stifter, einige Spender, die Gäste und Pressevertreter
auf den Gründungsakt eingestimmt.
In der folgenden Begrüßung hob Bürgermeister Kiechle die starke Beteiligung der Bürger und den partizipativen Prozess hervor, die die Stiftung erst möglich gemacht hatten. |
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Wolfgang Hees fasste als Berater der Initiative noch einmal die Stationen von der Veranstaltung „Kultur im Gewächshaus“ über die Machbarkeitsstudie, Veranstaltungen der Ländlichen Akademie, Beschlussfassung für eine Stiftung, Satzungsdiskussionen und –verhandlungen mit Finanzamt und Regierungspräsidium zusammen. Ein Ergebnis war bei der Stiftungsgründung schon zu sehen: Saatguttüten mit den 45 Sorten, die im Jahr 2000 von 9 Betrieben bereits vermehrt worden waren. Doch auch die Projekte der Zukunft wurden angesprochen: Interreg-Antrag für den Erhaltungszuchtgarten, Aufbau der technischen Infrastuktur, Ausbildung und weitere Kurse sowie die Züchtungsförderung auf den Betrieben. |
| Christian Hiss, als Sprecher der Initiative, erläuterte noch einmal die Ziele der Stiftung und die Bedeutung des Schrittes, dass Bauern und Gärtner wieder Saatgut vermehren und weiterzüchten, sowie die Besonderheit, dass die Rechte an den wieder vermehrten und den neu entwickelten Sorten anschließend nicht in Privatbesitz gelangen, sondern über die Stiftung der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. |
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Professor Hager, der ungezählte Stunden ehrenamtliche Arbeit in die Beratung der Stiftung investiert hatte, leitete dann die Stiftungsgründung. Mit viel Witz und hohem Unterhaltungswert geriet dieser, eigentlich recht trockene Akt, zu einem Höhepunkt des Abends. Schnell wurde der fünfköpfige Vorstand (Waltraud Schmidt, Gunhild Pörksen, Albert Schmidt, Christian Hiss, Prof. Hager) und neun Stiftungsräte (Barbara Hess, Andrea Hiss, Anne Rinklin, Irene Kilian, Otto Hüller-Hassler, Gerhard Kiechle, Uwe Pörksen, Helmut Schöpflin, Gustav Berger) gewählt und das Gründungsgeschäft von den Stiftern unterschrieben. |
| Beim anschließenden
Empfang im Bürgerzentrum Schwanenhof – bei leckerem Eichstetter Gemüse
und Wein – gab es viel zu erzählen, doch eines stand für alle
fest: eigentlich sei es sehr schnell gegangen, war doch die grundlegende
Idee keine drei Jahre alt und nun hatte man eine gemeinnützige Stiftung
mit einem Grundkapital von über 125.000,- DM, zu dem die Gemeinde
25.000.- DM und die Bürger, überwiegend aus Eichstetten und Freiburg,
den überwiegenden Rest gestiftet hatten.
Zustiftungen und Spenden sind natürlich weiter willkommen, zur weiteren Information einfach eine Email mit ihren Fragen an die Gemeinde schicken. |
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