Eichstetten feiert Zehnjähriges
Jubiläum der Partnerschaft in St. André
Vor elf Jahren wurde die Idee
zur Partnerschaft geboren, nach der Kennenlernphase von einem Jahr war
es soweit: Eichstetten verschwisterte sich mit St. André.
Mittlerweile bewegten sich
zahlreiche Busse die Route du Soleil auf und ab, um Jugendliche, Vereine,
Senioren und guten Wein ans Ziel zu bringen.
Zur 10-Jahresfeier am 1.Mai
1999 fuhren 44 Personen zwischen 20 und 60 Jahren, allesamt Vertreter des
Gemeinderates, des Komitees und der Vereine nach St. André.
Beim überaus herzlichen
Empfang fanden sich viele Bekannte wieder; die nicht enden wollenden Begrüßungen
zeigten, daß diese Partnerschaft stetig wuchs und viele persönliche
Freundschaften hervorbrachte. Eine Schulklasse hatte auf Deutsch „Am Brunnen
vor dem Tore“ einstudiert, und beim Badnerlied, gesungen von den Cantarelles,
wurden einige Augen feucht.
Bei einem Rundgang durch St-André
erläuterte Bürgemeister Manent die Projekte, mit denen das Dorf
in den letzten Jahren gestaltet worden ist. Dabei zeigten sich einige Parallelen,
die der Vermutung Raum gaben, ob es womöglich schon spürbare
gegenseitige Einflüsse gebe.
St. André hat seinen
Ortskern saniert und mit dem Umbau einer ehemaligen Weinkellerei zum Rathaus
in vorbildlicher Weise zum Erhalt alter Bausubstanz beigetragen. Dafür
erhielt die Gemeinde im April 1999 „den ersten Preis des Staates für
den Erhalt des Kulturellen Erbes“ für Gemeinden zwischen 3 und 5 Tausend
Einwohnern.
Schule, Kindergarten und Gymnastikräume
wurden erweitert und eine Kinderkrippe eingerichtet.
Der Verein der Hobbykünstler
hatte eigens eine kleine, aber beeindruckende Ausstellung organisiert,die
voraussichtlich demnächst nach Eichstetten kommen wird.
Hauptereignis war aber ohne
Frage der von allem steifen Ballast freie Festakt auf dem Platz zwischen
Rathaus und Kirche.
Eine Partnerschaft wächst
und gedeiht mit den Freundschaften und kleinen Aufmerksamkeiten,
wie eine Pflanze durch Regenwasser und Dünger.
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Ein Olivenbaum als Symbol
für die Stetigkeit der gemeinsamen Entwicklung - gepflanzt auf dem
Rathausvorplatz von St-André - ist das Geschenk der Eichstetter
zum Jubiläum.
„Schon bei Noah war der Olivenbaum
Zeichen des Friedens, der Versöhnung und der Freundschaft“, so die
Präsidentin des Partnerschaftskomitees Eichstetten, Frau Eva Pelz.
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| Der Abend des Festtages erlebte
eine Feier, die vom Verein „Feu de la St-Jean“, der Balletschule von St-André
und dem Eichstetter Musikverein gestaltet wurde. |
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Letztendlich war sogar der am
nächsten Morgen bei der Verabschiedung niedergehende Platzregen positiv,
sorgte er doch dafür, daß sich ein Bus voll beeindruckter Eichstetter
losreißen konnte und pünktlich den langen Rückweg über
die Route du Soleil antrat.
Für das Partnerschaftskomitee
Doris Danzeisen/ Josef Meißner.
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