Nahezu 2.000 Menschen kamen zur 7. Eichstetter WeinNacht

17. Juli 2010


                                                                                                                         Foto: Horst David

Die "7. Eichstetter Wein-Nacht" am Samstag war für alle Beteiligten wieder ein großer Erfolg. Auch weil das Wetter nach anfänglichem Regen am Vormittag hielt und den Eichstettern und Besuchern eine relativ laue Sommernacht bescherte. Nahezu 2.000 Menschen kamen, um die Eichstetter Weinerzeugnisse der zehn Weinbaubetriebe WG, Weingüter Rainer Bürk, Andreas Hiss, Friedrich Kiefer, Arndt Köbelin, Friedhelm Rinklin, Frank Schmidt, Richard Schmidt, Jürgen Walz und Karl-Heinz Weishaar zu genießen. Jeder Betrieb war mit drei Weinen und einem Sekt vertreten. Für den gastronomischen Gegenpol sorgte diesmal ausreichend das Bahlinger Gasthaus Lamm mit Schweine- und Lachsfilet und herrlichem, frisch zubereitetem Flammenkuchen aus dem Backofen. Auch die Trachtengruppe bot Kleinigkeiten wie Kasewürfel und Häppchen zum Essen an.

Die "Eichstetter WeinNacht" bei der historischen Fünfbogenbrücke ist immer gemeinsamer Jahres-Höhepunkt der Vorstellung der örtlichen Weingüter. Die Weinverkostung am Wasserturm wird allerdings an kommenden Sonntagen durch weitere einzelne Eichstetter Weingüter fortgesetzt. Musikalisch eröffnete die Wein-Nacht die Jugendkapelle des Musikvereins Eichstetten mit ihrem Auftritt in der Bahnhofstraße. Leider kam die vom Eichstetter Künstlerforum vorgesehene "Offene Bühne" für Musiker und Beiträgen von Kleinkünstlern nicht so recht in Gange. Bloß ein einsamer Akkordeonspieler entzückte mit nostalgischen Weisen die Kaffeetrinker und Kuchenliebhaber ins Zelt des Künstlerforums auf der Insel über den Steg. Vielleicht bietet sich ja fürs nächste Jahr eine Musiksession auf der offenen Bühne zu einer festen Uhrzeit an.

Umso besser dagegen kam das Kinderprogramm an, geleitet von Eva Pelz. Die Kinder hatten Spaß mit ihrem Stockbrot über dem offenen Feuer und dem Bemalen von Holzklötzen. Die Kinder gestalteten sogar das "Eichstetten von morgen" aus bunt bemalten Holzklötzchen.

Aufsehen erregte der lange Kahn aus dem Taubergießen mit dem Fischer mit Schiffersmütze. Die Puppe dazu hatte ein Eichstetter Laden zur Verfügung gestellt. In der Abenddämmerung wurde der Kahn mit Kerzen sanft beleuchtet. Doch den Charme des Festes macht eindeutig die Lage am Zusammenfluss dreier Gewässer aus und das Zwischenspiel von Licht und Schatten am Wasser und im Weinglas. Und Wein, besonders wenn er so gut wie in Eichstetten ist, löst bekanntlich die Zunge. So kamen wieder unzählige heitere und auch besinnliche Gespräche und Begegnungen bis lang in die "Eichstetter Wein-Nacht" zustande.
Horst David
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