Gemeinderat zu Gast in der Adolf-Gänshirt-Schule in Eichstetten
 

  30. Januar 2006

Auf Einladung der Adolf-Gänshirt-Schule kam am 30. Januar der Gemeinderat der Gemeinde Eichstetten zu einem Gedankenaustausch in die Schule. Schulleiterin Angela Hauser konnte neben Bürgermeister Michael Bruder nahezu den kompletten Gemeinderat begrüßen. Neben einigen Lehrern nahmen auch die Elternbeiratsvorsitzende Frau Silke Pawolleck und der Hausmeister Eduardo Pagano an dem Austausch teil.

Frau Hauser stellte den Gästen zunächst die beim letzten Gespräch Ende 2003 (Fotos) angeregte Umgestaltung von Konrektorat und Schulsekretariat vor (Fotos). Diese Maßnahme stieß bei den Gästen auf eine sehr positive Resonanz (Fotos).

Anschließend besichtigten die Kommunalpolitiker die Großinvestition des Jahres 2005, den neuen PC-Raum (Fotos). Manfred Breisacher stellte das neue Netzwerk aus 20 PCs mit Flachbildschirmen vor. Diese verteilen sich auf den PC-Raum (13), die 5 Hauptschulklassenzimmer, den Technikraum und das Lehrerzimmer (je 1). Nach einer Präsentation der Linux-Musterlösung des Landes konnten die Gäste in einer praktischen Anwendung die neuen Rechner und die Vernetzung testen.

Ein weiterer Schwerpunkt war eine Besichtigung der drei Klassenzimmer im Neubau (Fotos). Dieser "Neubau" ist inzwischen fast 18 Jahre alt. Seither wurden keine Renovierungsarbeiten durchgeführt. So sind Schäden an Mauerwerk, Putz und Fußböden unübersehbar. Schulleiterin Angela Hauser bat die Gemeinde, die notwendige Instandsetzung dieser Räume in die Finanzplanung aufzunehmen.

In einer Gesprächsrunde im Musikraum informierte  Frau Hauser anschließend über einige neue Projekte der Schule (Fotos). Im Vordergrund stand dabei die sog. SEIS-Befragung (SEIS = Selbstevaluation in Schulen), an er sich das Eichstetter Kollegium freiwillig beteiligt. Es handelt es sich um eine Aktion der Bertelsmann-Stiftung (Info). Hier sollen die Stärken unserer Schule aufgezeigt werden, aber auch die Punkte, an denen Handlungsbedarf besteht. Angesprochen wurden auch die bevorstehenden zweiten Eltern-Workshops, bei denen interessierten Eltern alltägliches Tun in der Schule erlebbar gemacht wird. Diese Workshops stoßen auch dieses Jahr auf große Resonanz. Beide Projekte - sowohl die SEIS-Befragung als auch die Eltern-Workshops - fanden die breite Zustimmung des Gemeinderats.

Dann wurde über die geplante neue Konzeption für den Technikraum informiert, der in der bisherigen Form "ausgedient" hat, da das alte Fach "Technik" in den neuen Fächerverbünden aufgegangen ist. Die neuen Belastungen kann der Physiksaal allein nicht erfüllen. Höhere Belegungsfrequenz (auch durch die Grundschule), Experimente, usw. stellen also neue Anforderungen an den künftigen Technikraum. Daher wird sich eine Lehrergruppe mit einer neuen Konzeption befassen.

In der abschließenden Diskussion gab es einen regen Austausch zu der Zukunft der Schule sowie die Ausbildungsreife der Schulabgänger.

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