| Interview
der Klasse 7 bei Bürgermeister Michael Bruder 8. März 2006 |
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Klasse 7: |
Wollten Sie schon immer Bürgermeister werden? |
| M. Bruder: | Der Wunsch ist schon früh gekommen. So zwischen dem 18. und 20. Lebensjahr. |
Klasse 7: |
Warum wollten Sie Bürgermeister in Eichstetten werden? |
| M. Bruder: | Ursprünglich wollte ich in der eigenen Gemeinde werden. Dort hatte ich jedoch schon viele Verpflichtungen. Ich war Feuerwehrkommandant, Gemeinderat, ... Deswegen habe ich im Internet geschaut, wo überall Bürgermeisterwahlen sind. Auf der Eichstetter Homepage habe ich gesehen, dass Wahlen sind und habe Eichstetten mal besucht. Und dann habe ich gesagt, da will ich Bürgermeister werden. |
Klasse 7: |
Was sind die Aufgaben eines Bürgermeisters? |
| M. Bruder: | Der
Bürgermeister lädt zu Gemeinderatssitzungen ein. Er
ist der Vorsitzende des Gemeinderates. Er muss Verträge
abschließen. Er ist Vorgesetzter der Mitarbeiter der Verwaltung.
Und er repräsentiert die Gemeinde nach außen. |
Klasse 7: |
Arbeiten Sie auch, wenn Sie krank sind? Wenn nicht, wie wird das geregelt? |
| M. Bruder: | Wenn es eine kleine Krankheit ist, arbeite ich schon. Wenn es aber etwas Schlimmeres ist oder ich im Urlaub bin, vertritt mich der Stellvertretende Bürgermeister. |
Klasse 7: |
Wie ist es, ein Bürgermeister zu sein? |
| M. Bruder: | Es ist ein sehr schöner Beruf, aber zum Teil ist es auch ein stressiger Beruf. Das Familienleben kommt ein bisschen zu kurz. Die meisten Termine sind am Abend oder am Wochenende. |
Klasse 7: |
Wie wurden Sie in Eichstetten aufgenommen? |
| M. Bruder: | Sehr, sehr gut! Ich fühle mich sehr wohl hier. Auch die Mitarbeiter des Rathauses haben mich gut aufgenommen. |
Klasse 7: |
Nehmen Sie auch Ideen von anderen Dörfern oder Städten an? |
| M. Bruder: | Ja. Es ist wichtig, wie man sein Dorf gestaltet. Man kann schauen was andere in anderen Dörfern/Städten machen. |
Klasse 7: |
Haben Sie sich etwas Spezielles für Ihre Amtszeit vorgenommen? |
| M. Bruder: | Ja. Eine gute Politik, ein gutes Verhalten, Erweiterung des Pflegewohnheims, Aussichtsturm, Tourismus, ... |
Klasse 7: |
Werden Sie sich viel für die Jugend einsetzen? |
| M. Bruder: | Jugend war auch Thema bei der Wahl. Ich finde das Jugend-Zentrum Eichstetten (JZE) schön. Die Einrichtung gefällt mir und ich finde gut, dass sie viel selber übernehmen. Die Jugend sind die Bürger/innen von morgen! |
Klasse 7: |
Wie lange wollen Sie Bürgermeister sein? |
| M. Bruder: | Ich kann Bürgermeister sein bis ich 67 Jahre alt bin. Wenn ich immer wieder gewählt werde. |
Klasse 7: |
Welche Arbeit finden Sie als Bürgermeister weniger gut? |
| M. Bruder: | Wenn viele Werbe-E-Mails kommen oder wenn es viel Werbe-Post gibt. |
Klasse 7: |
Haben Sie ein Projekt? |
| M. Bruder: | Im Moment die Pflegewohngruppe. |
Klasse 7: |
Was machen Sie für den Tourismus? |
| M. Bruder: | Einen Aussichtsturm auf der Eichelspitze. |
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Die
Fragen wurden erdacht und gestellt von den Schüler/innen der 7.
Klasse. Marina Pagano hat die Antworten zusammengefasst.
Fotos vom Interview | Besuch einer Gemeinderatssitzung am 16.3.06 Schulauswahl | zurück |