Vorstellung des Projekts
Hauptschüler/innen stark! Und immer stärker!
auf der 2. Elternvollversammlung

21. Januar 2008
Hauptschüler/innen stark! - Logo

Seminarschulrat Bernd Friedrich (Foto rechts) vom Seminar Offenburg erläuterte in der 2. Elternvollversammlung das Projekt „Hauptschüler/innen stark! Und immer stärker!“, das in der Zeit vom 18. bis 22. Februar 2008 an der AGS mit Schülern der 6. und 7. Klasse durchgeführt wird. Außer unserer Hauptschule sind noch drei weitere Schulen an diesem Projekt beteiligt. Geldgeber ist die Erich- und Amanda-Neumayer-Stiftung. Im Seminar Offenburg wurde dieses Assessment schon mit Lehramtsanwärtern durchgeführt. Auf Grund der positiven Erfahrungen entstand nun die Idee, dieses Verfahren auch für Hauptschüler und Hauptschülerinnen anzubieten. Dieses in der Industrie schon länger übliche Verfahren soll den Schüler/innen eine Rückmeldung über ihre Stärken und ihre Lernfelder geben, damit sie schon zu einem frühen Zeitpunkt eine bessere Orientierung hinsichtlich ihrer Berufsfindung erhalten.
Seminarschulrat Bernd Friedrich vom Seminar Offenburg bei der 2. Elternvollversammlung
Die Schüler müssen je eine Einzel-, eine Partner- und eine Gruppenübung und ein Interview durchführen. Während dieser Übungen werden sie von einem speziell ausgebildeten Beobachterteam von Lehrern aus der AGS beobachtet. Nach den Übungen findet eine Auswertungskonferenz statt, in der gemeinsam die Stärken und Lernfelder jedes einzelnen Schülers ermittelt werden. Die Beobachtungskriterien, die von beruflichen Experten aus der regionalen Wirtschaft erstellt wurden, sind:

Selbstbewusstsein, Durchhaltevermögen, Teamfähigkeit, erstes Interesse an der Arbeitswelt, Selbstmanagement und eine Passung eigener Werte mit Werten in der Berufsausbildung.

Insgesamt dauert das Assessment etwa 10 bis 12 Stunden. Die Chancen des Projektes sind vielfältig: Zum einen erhalten die Schüler eine sehr qualifizierte Rückmeldung; weiter kann durch das Budget die Schule zusätzliche Förderangebote machen; ein regelmäßiger Austausch zwischen Eltern und Schule kann entstehen und nicht zuletzt eine passende Förderung im Kernunterricht angeschlossen werden.
Hanne Siefert-Reimann

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