15 Jahre Jugendbücherei Eichstetten

22. Oktober 2008

15 Jahre ist es nun schon her, dass die Jugendbücherei von der Gemeinde Eichstetten wieder eröffnet wurde. In dieser Zeit wurden 87.474 Medienentleihungen vorgenommen! Mit dieser beachtenswerten Entleih-Summe bestätigen die Leserinnen und Leser, dass Slogans wie „Lesen macht Spass“ oder „Lesen macht stark“ in Eichstetten auf jeden Fall zutreffen.

Zur Feier dieses Jubiläums wurden die neu eingekauften Bücher und CDs präsentiert. Damit auch ausreichend Zeit zum Anschauen und Auswählen war, wurde die Öffnungszeit verlängert. Auch dieses Jahr wurde wieder versucht, die von Lesern gewünschten Bücher zu erwerben und wie üblich durfte die/derjenige dieses auch als Erste/r „einlesen“. Unter dem Motto „Lesezeichen aus 15 Jahren Jugendbücherei“ wurden alle während dieser Zeit aufgefundenen Lesezeichen, die keinem Besitzer zugeordnet werden konnten, ausgestellt.
 

Beim Geburtstagsrätsel war die Seitenzahl eines im Jahr 1993 gekauften Buches zu erraten. Aus den richtigen Lösungen (die Antwort musste lauten: 174 Seiten) zog Herr Bürgermeister Bruder den Gewinner. Eine Gruppe Kinder (und Mütter) aus der Leserschaft verfolgte gespannt die Ziehung im Rathaus. Gewinner eines Buch-Gutscheins im Wert von 15 Euro war der Leser Samuel Schmitt. Nichts ahnend besuchte Samuel die Bücherei und wurde mit der Nachricht überrascht, dass er der Gewinner des Preisrätsels sei. Freudig nahm er den Gutschein sowie die Glückwünsche entgegen.


Auch dieses Jahr veranstaltete die Jugendbücherei wieder einen Frederick-Tag im Rahmen des landesweiten Literatur-Lesefestes. Er stand unter dem Thema Ritter und Burgfräulein. Alle Leserinnen und Leser waren eingeladen, Ritterhelme, Kronen, Geheimbotschaften und – für die Burgfräulein - Halsschmuck zu basteln. Eine fröhliche, quicklebendige Schar von Jungen und Mädchen folgte dem Bastel-Angebot. So platzte der Musiksaal auch fast aus allen Nähten, sodass Kinder bis unter den Flügel wie auch in die Aula auswichen. Dem Eifer der Kinder tat dies jedoch überhaupt keinen Abbruch. Überall war ein fleißig ausdauerndes Malen, Schneiden, Kleben, Botschaften versiegeln und Perlen auffädelndes Arbeiten zu beobachten. Mütter und Väter sprangen hilfreich ein, um die Kinder zu unterstützen. Das Ergebnis waren gelungene, dekorative Bastel-Arbeiten.

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