Fremdevaluation an der Adolf-Gänshirt-Schule
im Schuljahr 2014/15

 
Eine Möglichkeit des Feedbacks bietet die verbindliche Fremdevaluation, die an allen Schulen Baden-Württembergs durchgeführt wird. Dabei wird auf der Grundlage von 22 Merkmalen von außen auf die Schule geschaut und diese nach vorgegebenen Kriterien bewertet. Die Schule erhält also die Gelegenheit, aufgrund festgelegter Kriterien eine Rückmeldung über ihre Arbeit zu erhalten und dann auf Grundlage dieser Ergebnisse weiter an der Qualität zu arbeiten. Dabei werden die Qualitätsbereiche Unterricht, Professionalität der Lehrkräfte, Schulführung und Schulmanagement, Schul- und Klassenklima und Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung evaluiert.

Im Schuljahr 2014/15 wurde die Adolf-Gänshirt-Schule nun durch das Landesinstitut für Schulentwicklung evaluiert. In den Schuljahren zuvor wurden von den Lehrerinnen und Lehrern die Abläufe, Projekte, Aktionen, Absprachen, Daten und Vereinbarungen im sogenannten Schulportfolio festgehalten und ausgewertet. Die Evaluation bestand dann im Herbst 2014 aus folgenden Punkten:

• Internetbefragung des Lehrerkollegiums, der Schülerinnen und Schüler und der Eltern
• Unterrichtsbesuche in allen Klassen
• Schulhausrundgang mit Lehrerinnen und Schülerinnen und Schülern
• Interviews mit Schülergruppen, Elterngruppen, den Lehrerinnen und der Schulleiterin
• Auswertung des Schulportfolios und des Leitbildes

Im Frühjahr erhielt das Kollegium der Adolf-Gänshirt-Schule dann den ausführlichen Bericht der Fremdevaluatoren. Dieser zeigt ein sehr gutes Ergebnis. In 16 Bereichen haben wir die vorgegebenen Ziele voll erreicht. Besonders in den Bereichen Unterricht, Professionalität der Lehrkräfte, Schulführung und Schulmanagement und Schul- und Klassenklima bekam die Schule gute Rückmeldungen und Bewertungen.

Dabei hebt der Bericht die schöne, kindgerechte, funktionale und gepflegte Lernumgebung, in der Schülerarbeiten wertschätzend präsentiert werden, genauso hervor wie die Umsetzung offener Lernangebote, die Nutzung der vorhandenen Fachräume und die schülerorientierte Arbeit in den Jahrgangsübergreifenden Klassen.

Als Stärke der Schule wird die intensiv gelebte Schulgemeinschaft wahrgenommen. Dies zeigt sich im besonderen Einschulungsritual, dem Wertekalender, dem Wirken der Streitschlichter und Schulsanitäter, der Schülervollversammlung, dem Leitbild sowie der großen Unterstützung, die die Schule durch ihre Elternschaft und Bürgerschaft erfährt. Die Schule begreift sich als lebendiger Bestandteil der Gemeinde. Eltern, Schülerinnen und Schüler wertschätzen das Engagement von Schulleitung und Lehrkräften.

Der Bericht zeigt der Schule auch in einzelnen Bereichen noch Potentiale zur Entwicklung auf. Dort wurden auch Empfehlungen zur Weiterentwicklung gegeben. Diese liegen in folgenden Bereichen:
 
• Die Differenzierungsangebote im Unterricht noch mehr auf die individuelle Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler ausrichten.
• Eine systematischere Vorgehensweise bei der Qualitätsentwicklung und -sicherung oder die Nutzung von Steuerungswissen aus Selbstevaluationen dokumentieren.
• Individualfeedback zur Optimierung der Unterrichtsqualität nutzen.

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